Bei einem nächtlichen Kontrollgang vom 8. April 2026 hielt Yannic Schrepfer, Umweltingenieur BSc ZHAW, ein besonderes Augenmerk auf den Fadenmolch. Diese zierliche, schlanke Amphibie konnte er in mehreren Tümpeln im Mösli feststellen. Der Fadenmolch ist in der roten Liste als gefährdete Art aufgeführt (VU = Vulnerable; gefährdet).

Ein Edelkrebs im Feumer
Eine besondere Beobachtung machte Yannic Schrepfer im Flachuferbereich des Ballmannweihers. Mit dem Feumer konnte er einen Krebs einfangen. Gemäss den charakteristischen Merkmalen konnte er ihn als Edelkrebs (Astacus astacus) identifizieren. Die Scherenunterseiten und die Gelenkhäute sind rot. Wie alle Astacidae besitzt er zwei Augenleisten. Der Edelkrebs gilt als Delikatesse und ist die grösste einheimische Flusskrebsart. Er wurde früher in grossen Mengen gehandelt und sein Fang galt als das «täglich Brot» der Fischer. Edelkrebse bewohnen vor allem Stillgewässer und kommen auch in sommerwarmen und nährstoffreichen Fliessgewässern vor. Er gehört auf der Roten Liste auch zu den gefährdeten Tierarten (VU = Vulnerable; gefährdet).