Beim Beratungsangebot handelt es sich um eine anonyme und kostenlose Online-Beratung in der freiwilligen Beratung rund um Themen wie Sucht, Finanzen, Sozialversicherungen, Arbeit, Wohnen, Jugend und Familie. Die Beratung steht Einwohnerinnen und Einwohnern des Linthgebiets gratis zur Verfügung, und es darf nach Absenden einer Anfrage mit einer Antwort
innerhalb von drei Arbeitstagen gerechnet werden.
Onlineberatung ist ein Bedürfnis
Angestossen durch einen Fachartikel wurde die Möglichkeit einer Onlineberatung in den beiden Zentren diskutiert. Der Initiator und Projektleiter Christoph Rava vom Beratungszentrum Uznach hat in Zusammenarbeit mit Rahel Dettling vom Beratungszentrum
Rapperswil-Jona etliche Vorabklärungen getätigt, die ergaben, dass ein entsprechendes Angebot in der Region ideal wäre. Interne Abklärungen, das Kennenlernen der sicheren Plattform «Safezone», eine Begleitung durch ein Mentorat und die Schulung der Beraterinnen
und Berater nahmen rund zwei Jahre in Anspruch. Das Angebot läuft aktuell seit gut drei Monaten und die bisherigen Anmeldungen zeigen das Interesse: In den ersten drei Monaten haben sich 17 Personen gemeldet und wurden beraten.
Sicherheit und Anonymität
Die Onlineplattform «Safezone» schreibt Anonymität und Sicherheit gross. Sie setzt eine Begleitung durch eine Mentorin oder einen Mentoren voraus. Diese Begleitung dient der Qualitätssicherung. Eine Mentorin schreibt: «Ich bin nach wie vor begeistert von diesem Angebot und arbeite sehr gerne mit den SafeZone-Tools. Die Rückmeldungen zeigen, dass wir
damit Menschen erreichen, die von sich aus kaum eine Suchtberatungsstelle aufsuchen würden, die aber, als Angehörige oder Betroffene, dringend der Unterstützung bedürfen. Für viele ist es ein erster Schritt, sich um sich selbst zu kümmern.»
Die Beraterinnen und Berater sind gespannt auf die neue Arbeit und freuen sich darauf, Menschen zukünftig auch online begleiten zu dürfen.