Das ist ein Problem: Denn Desinformationen führen nicht nur zu Verwirrung und falschen Schlüssen, sondern sie zerstören auch das Vertrauen. Und ohne Vertrauen funktioniert unser Zusammenleben nicht.

Manchmal sind Desinformationen lustig, manchmal eigenartig. Vor allem aber: Sie sind bewusst gefälscht. Im schlechten Fall treffen wir Entscheidungen auf Basis falscher Informationen. Deshalb: Stopp! Hinterfrage! So bleibst du nah bei den Fakten. Wenn du die kennst, bleibst du kritisch und nur schwer zu manipulieren.

Diese 5 Fragen helfen dir, Desinformationen zu erkennen:

1. Woher kommt die Information?
Ist die Quelle vertrauenswürdig? Verlässliche und faktenbasierende Medien arbeiten nach klaren Regeln, recherchieren sorgfältig und korrigieren Fehler offen. Ein Satz wie «Ein Freund hat mir das geschickt» ist noch keine gute Quelle.

2. Berichten andere auch darüber?
Wenn nur eine Quelle etwas behauptet, ist Vorsicht angebracht. Gibt es Belege? Wird die Information von anderen vertrauenswürdigen Medien bestätigt?

3. Wie klingt die Information?
Schreischrift, dramatische Appelle wie «WIR MÜSSEN SOFORT HANDELN!» oder stark emotionalisierte Sprache sind Warnsignale. Reisserische Töne zielen oft auf Aufmerksamkeit – und nicht mehr.

4. Wie kommen Bilder und Videos daher?
Auch scheinbar echte Bilder oder Videos können manipuliert, aus dem Zusammenhang gerissen oder gefälscht sein. Internet-Tools wie die Bilderrückwärtssuche (z.B. Google Images) können oft zeigen, woher ein Bild ursprünglich kommt.

5. Kannst du direkt nachfragen?
Frag nach, im Chat, in den Kommentaren, beim der Absenderin oder beim Absender. Äussere deine Zweifel, frage nach den Quellen der Person. Kritisches Nachfragen ist kein Angriff, sondern ein Beitrag zur Klärung.

Weitere Infos unter: https://factsmatter.ch/

Dokumente
FactsMatter - Flyer (PDF, 2.72 MB)